„Viele Jahre lang war Myriam Sardis besessen von dem tiefen Wunsch zu malen.
Seit 30 Jahren sind Raum, Balance und Farbe ihre Leitworte. Nun, endlich, gibt
sie sich selbst die Erlaubnis, ihre Gefühle auf der Leinwand auszudrücken.
Berühmte Meister, die die Malerin selbst als ihre „Leitengel“ bezeichnet, begleiten sie auf ihrer künstlerischen Suche. Aus den Werken von Soulage und Tapie zieht sie ihren Mut für ihre eigene künstlerische Intimität.
Ihre Arbeit mit Ellipsen, Zeichen und Kontrasten basiert auf leichten Modifikationen in Zeit und Materie. Ganz langsam, alchemistisch, entsteht Identität.
Details heruntergekommener Wände, Patina und Rost, milchige Oberflächen wechseln sich ab mit Lavameeren; Myriam Sardis scheint Bereiche des Universums zu nutzen oder neu erfinden zu wollen, einerseits durch die Gnade der mineralischen Ausstrahlung, andererseits durch plötzliche Zeitsprünge. Ein Spiegel der Balance zwischen ihrer Stärke und ihrer Zerbrechlichkeit.“
Pascal Even, Rupell Art
Myriam Sardis über ihre Arbeitsweise:
Meine bildnerische Suche gilt der Balance in Komposition und Grafik, ich versuche Gefühl zu übersetzen, indem ich minerale Farben in Schichten übereinander lege.
Ich arbeite mit Marmorpulver, Pigmenten, Öl, Kalk auf Leinwand und manchmal auf Holz.
Als Autodidaktin sind meine Vorbilder, auf die ich mich beziehe, Antoni Tàpies, De Stael, Debré...
| Auswahl ihrer Ausstellungen: |
| 2005 | Arts Atlantic, La Rochelle |
| 2006 | Salon Art Event, Antwerpen |
| 2007 | Galerie Arc de Triomphe, Saintes |
| 2008 | Grand Marché d'art Comtemporain, Paris Bastille
Salon d'Automne Grand Palais, Paris
Art Shopping Carousel du Louvres, Paris
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