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Ausstellung vom 28. September 2014 bis 22. Februar 2015

Bettina Hachmann




Bettina Hachmanns Bilder entziehen sich jeder Eindeutigkeit, der Blick geht in die Tiefe, in die Leere. Ihre Bildflächen sehen gelebt aus, haben Verletzung und Heilung erfahren. Durch vielfache Übermalung, Abrieb und Kratzer in die Leinwand erzielt sie eine ganz eigene Lebendigkeit und Intensität. Die markanten Strukturen entstehen durch in Mischtechnik auf-getragene Schichten von Acrylfarbe, Lacken, Spachtelmasse und Papieren. Es geht ihr um die Annahme der Schattenseiten und um die Schönheit, die im Verborgenen liegt.
Seit 1999 ist sie bei zahlreichen Ausstellungen und Messen in Deutschland, Niederlande, Frankreich und Marokko präsent. Ihre Arbeiten befinden sich in vielen Privatsammlungen und im öffentlichen Besitz bei Banken und Firmen. Ihr Atelier hat die 1967 geborene Künstlerin am Niederrhein im Schloss Wissen in Weeze.

     
Finden Sie mehr Bilder in unserem Onlineshop:
www.flowfineart.com/shop/hachmann

Ausstellungen (Auswahl)
2014 Festival International Art, Chateau de Bougey, Frankreich (G)
Vernissage Kunstmesse Hamburg, Kulturkirche Altona (G)
Gewölbekeller Kloster Kamp, Vergessen und Erinnern, Galerie Schürmann (E)
2013 Kunstverein Lübbecke, Beruhigte Risse - Unruhige Flächen (E)
Orangerie Schloss Glücksburg, Galerie Dalype Art International (G)
Kunstroute Maasduinen, "DE SMAAK VAN KUNST" , Niederlande (G)
Galerie Dalype Art International, Helnæs, Dänemark (G)
art'pul - 2013 | Messe für zeitgenössische Kunst (G)
Galerie Flow Fine Art, Leverkusen- Hitdorf (G)
2012 Galerie Peerlings, Krefeld (G)
Galerie Flow Fine Art, Leverkusen- Hitdorf (G)
1.Vernissage Künstlerforum 2012, Schwetzingen (G)
2011 ‚Rondom Marokko 2011, Museum Agadir, (G)
Galerie Bastion Bab Marrakech, Essaouira (G)
2010 Galerie Duo, Bonn und Bad Godesberg (E)
Contemporary Art Ruhr Zeche Zollverein Essen, Galerie Schürmann (G)
Galerie Kocken, mit temporärer Sonderausstellung im Kabinett des Niederrheinischen Museums Kevelaer (E)
Schachtzeichen, Zeche Zweckel, Gladbeck (E)
2009 Galerie Flow Fine Art, Leverkusen- Hitdorf (E)
Eurotec Center Moers, Galerie Schürmann (G)
Kunstverein Bad Godesberg (E)
2008 Schacht IV, Industriemuseum Zeche Rheinpreußen, Moers (G)
Galerie Notre Dames des Artes, Ubbergen NL (G)
LOCUS ISTE ! Kunstaktion zwischen Rhein und Maas D/NL (G)
2007 Lineg zeigt Kunst", Galerie Schürmann, Kamp-Lintfort (E)
Galerie Kocken, Kevelaer (E)
Galerie Flow Fine Art, Leverkusen – Hitdorf (G)
Galerie L´UNICO, Palma Mallorca, Spanien (G)
2006 "Im weitesten Sinne Landschaft", Heimatmuseum Issum (E)
Galerie Busch 8, Nettetal (G)
2005 Galerie Schürmann, Kamp-Lintfort (E)
2004 Kulturhalle Neukirchen-Vluyn (E)

Mehr Information: www.bettina-hachmann.de




Ausstellung vom 15. Juni bis 31. August

Peter Royen


Verstorben † 19. Juni 2013

Peter Royen, geboren in Amsterdam, verstarb letztes Jahr mit 90 Jahren in Düsseldorf, bekannt für seine weißen stillen Bilder und das große Engagement für seine Künstlerkollegen. Das Bundesverdienstkreuz 1984 und der Künstlerpreis der Düsseldorfer Künstler 2013 sind Ausdruck der hohen Wertschätzung für ihn.
Dies ist die erste Ausstellung seit seinem Todestag vor genau einem Jahr mit abstrakten Werken aus Royens Privatsammlung. Von Werner Schmalenbach "Maler der Stille" genannt, arbeitete er zwar mit Geometrie und Struktur, doch sind seine Bilder weder streng noch programmatisch.
Nach dem Studium bei Pankok blieb Royen in Düsseldorf. Er hatte unzählige Ausstellungen in Deutschland, den Niederlanden, sowie in Brasilien und Japan. Viele wichtige internationale Sammler, wie z.B. Königin Beatrix der Niederlande, besitzen Arbeiten von ihm.

In Royens Arbeiten dominiert das Weiß; Weiß, häufig kontrastiert von tief schwarzen oder gelben Feldern. Durch seine Arbeitsweise entstehen vielschichtige Bildtafeln, die durch die Reduktion der Farbe eine besondere Ruhe ausstrahlen.

Der bekannte Kunstkritiker Werner Schmalenbach über Royen:
Natürlich ist er, wie jedes seiner Bilder zeigt, außerordentlich sensibel. Aber Sensibilität ist nicht viel mehr als ein Rohstoff. Wichtig ist, was man daraus macht. Peter Royen "macht daraus" seine stillen, lyrischen, leise atmenden Bilder zwischen den Polen des strengen Bildgesetzes und der Freiheit des Malens. Er ist ein Maler der Stille.

        

Ein Film von Werner Raeune



Vita
1923 geboren in Amsterdam/Niederlande
1946 - 1949 Kunstakademie Düsseldorf
1949 - 1953 Mitglied "Rheinische Sezession"
1956 Mitglied "Gruppe 53"
1960 Mitglied "Gruppe Europa"
1996 Ehrenpreis der Villa Massimo, Rom/Italien
2003 Ehrenmitglied des KünstlerVereins Malkasten, Düsseldorf
2013 Verstorben † 19. Juni
Einzelausstellungen (Auswahl)
1954 Museo d'Arte de Sao Paulo, Sao Paulo/Brasilien
1977 Kunsthalle Düsseldorf
1992 Kunsthalle Kobe, Kobe/Japan
1995 Musée Jenisch, Vevey/Schweiz
2002 Museum Mondriaanhuis, Amersfoort/Niederlande
2003 Malkasten, Düsseldorf
2005 Kunst aus NRW, Aachen-Kornelimünster
2006 "53x53 - Eine leise Retrospektive", Galerie arteversum, Düsseldorf
2008 "Peter Royen sieht Rot", Galerie arteversum, Düsseldorf
2011 Galerie Broft, Leerdam/Niederlande
Gruppenausstellungen (Auswahl)
1961 Kunstmuseum St.Gallen, Schweiz
1962 Stedelijk Museum, Peter Stuyvesant-Collectie Amsterdam/Niederlande
1966 Musée des Beaux Arts, Neuchâtel/Schweiz
1993 Peter Royen und seine Freunde,
Kunsthalle Düsseldorf
2003 Gruppe 53, Museum der Stadt Ratingen
2007 Altes Museum, Mönchengladbach
"24|7 - Die 24 Stunden des Tages",
Galerie arteversum, Düsseldorf

Sammlungen (Auswahl)
Stedelijk Museum, Amsterdam/Niederlande
Kunstmuseum, Basel/Schweiz
Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg
Osaka City Museum, Osaka/Japan
Von der Heydt-Museum, Wuppertal
Sammlung Königin Beatrix und Prinz Claus der Niederlande
Musée des Beaux-Arts, Brüssel/Belgien
Museum Kunst Palast, Düsseldorf



Ausstellung vom 23. März bis 8. Juni

Anatoly Burykin



Anatoly Burykin ist inspiriert von Künstlern wie Wassily Kandinsky, Konstantin Melnjkov, El Lissitzky und Aleksander Rodtschenko. Anatoly sagt oft, dass seine Entscheidung für abstrakte Kunst von der einzigartigen Atmosphäre stammt, die diese bekannten Künstler kreierten.

Seine Bilder sind gekennzeichnet durch eine besondere Tiefe, Ruhe und Ausgeglichheit. Schon auf den ersten Blick scheinen die kontrastreichen Flächen lebendig.  Die Gemälde entstehen durch einen Reifeprozess, es wachsen mehrere gleichzeitig - Schicht für Schicht. So baut sich durch einen abstrakten Ausgangspunkt ein mehrdeutiges Ergebnis auf, in dem verschiedene Gefühlswelten und Stimmungen vermittelt werden, bestimmt durch die souveräne Auffassung von Licht und Lichtverhältnissen.
Es ist unübersehbar, dass der Künstler seinen Ursprung in der Architektur hat, denn immer ist eine gewisse Organisation und Leitlinie zu erkennen. Burykin erzielt mit minimalen Mitteln und durch die reduzierte Bildsprache, dass viel Raum für assoziative Deutungen bleibt. 2010 hat der Künstler mit einer Serie begonnen, die sich Stadtlandschaften widmet. In dieser Serie gewinnt Anatoly seine Inspiration aus der Einfachheit der architektonischen Formen, Lichter und Räume der Stadt.

Er arbeitet in einem langsamen und harmonischen Malprozess, indem er die Farben Schicht für Schicht auf die Leinwand aufträgt. Dadurch entsteht ein Spiel zwischen Verbergen und Enthüllen, das einerseits zu einer Lebendigkeit, aber andererseits zu einer Ausgeglichenheit führt und seine Werke so unverkennbar macht. Abgerundet werden seine Gemälde durch die oberste Schicht, die er mit feinen Kratzern versieht und den Werken dadurch eine besondere Strukturiertheit verleiht.
Seine Bilder sind in Museen und privaten Sammlungen in Österreich, Italien, Russland, Kananda, Thailand, Finnland, Frankreich und den USA.


Vita
1950 geboren in Moskau
  Studium an der Akademie für Architektur und Bildhauerei in Moskau
  nach Abschluss mit Auszeichnung unterrichtet er in der gleichen Akademie Zeichnen und Malen
  tätig als Buchillustrator, Grafiker und Emaillekünstler
  viele von Burykins Büchern wurden in mehrere Sprachen übersetzt und brachten es zu hohen Auflagezahlen
2003 Auszeichnung für ein Kinderbuch in Italien als "Buch des Jahres"
Seit 2010 lebt er in Wien, wo er als Maler tätig ist

Ausstellungsnachweis (Auswahl)
2005-2013 Ausstellungen in der Galerie am Rotem Hof in Wien: "Herbst Cuvée", "Skyline"
2008-2013 Einzelausstellungen in der Galerie Visio Dell’Arte in Paris
2012 Gruppenausstellung in der Galerie Monte Paschi Banque in Paris
2013 Einzelausstellung in der Galerie Monte Paschi Banque in Nizza
2013 Gruppenausstellung in der Galerie Galerie Visio Dell’Arte in Paris
  Teilnahme an Internationalen Messen in Innsbruck, München, Wien


S O N N T A G S M A T I N E E

 
Jennifer Grasshoff
Galeristin
  John David
Kurator


Jeden letzten Sonntag im Monat findet in der Flow Fine Art
Galerie in Hitdorf am Rhein von 11 - 14 Uhr eine Matinee statt.

In wunderschönem Ambiente bei außergewöhnlicher Live-Musik,
führen wir Sie gerne persönlich durch die aktuelle Ausstellung.



Öffnungszeiten:
jeden Samstag und Sonntag von 15 - 19 Uhr
oder gerne nach telefonischer Vereinbarung.

Jennifer Grasshoff, Tel: ‎02173-40 99 999
Bürozeiten täglich 10 bis 18 Uhr.

Die aktuelle Ausstellung geht bis zum 13. Mai.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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