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Peter Royen Malereien, frühe Holzschnitte und Gipsmodelle
16. Oktober 2011 - 02. Dezember 2011

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Bereits im Jahr 2008 war Peter Royen in der Flow Fine Art Gallery mit seinen stillen Werken in weiß vertreten. Dieses Jahr möchten wir ihn von einer ganz anderen, unbekannteren Seite präsentieren.
Die seit gut vierzig Jahren nicht mehr öffentlich gezeigten Holzschnitte, werden in einer feinen Auswahl zu sehen sein. Das zentrale Motiv der Holzschnitte, alles Handdrucke, die der Künstler selbst abgezogen hat,
ist seine Frau Christine, die den damals 28-jährigen zu immer neuen Bildmotiven inspiriert hat und eine ganz besondere Athmosphäre in die farbigen Drucke bringt.
In der gleichen Zeit entstanden die Gipsmodelle, die bei uns erstmalig in dieser Form ausgestellt werden. Ursprünglich als Gussvorlage für Metallguss entstanden, spiegeln sie in der Gegenüberstellung mit Royens Malerei die selbe Stille und Leere seiner Arbeiten wieder. Wie seine Bilder
sind sie eher leise, aber dabei von höchster Spannung, ständig in Bewegung und von sich beschleunigender Dynamik.
Peter Royen mag die Farbe Weiss. Seine Geometrie, seine rechten Winkel, Quadrate, Rechtecke, Balken fühlen sich wohl im Weiss, bisweilen verlieren sie sich darin oder lösen sich gar auf.
In der Stille des Weiß treten die klaren Strukturen und das sensible ausbalancierte Gleichgewicht der Formen-Sprache seiner Bilder in den Vordergrund.
Dabei war Weiß nicht von Beginn an die Farbe seiner Wahl. Die ersten Bilder seiner ersten Ausstellung kamen mit Rot daher. Aber weil die Kunstkritik damals mehr über das intensive Rot als über die ihn bewegenden Formen sprach, musste etwas getan werden. Peter Royen: "Das Rot musste weg! So konnten sich meine Formen einfach besser Gehör verschaffen. Nichts soll vom Wesentlichen ablenken". Peter Royen schafft sich sein eigenes Umfeld größtmöglicher Konzentration, Klarheit und Ehrlichkeit.
Peter Royen gilt seit mehr als fünf Jahrzehnten weit über die Grenzen Düsseldorfs hinaus, wo der 88-Jährige seit 1946 lebt und malt, als
intensiver Botschafter der bildenden Kunst.
Er widmet sich mit außergewöhnlicher Sensibilität und Energie der Kunst und setzte sich schon früh für die "Freiheit der Kunst" und den "Respekt vor dem Künstler" ein.
Sein großes kulturpolitische Engagement für die Bildende Kunst weit über die Grenzen von Düsseldorf hinaus mündete u.a. in der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Peter Royen.
Seine Malerei findet sich in wichtigen Museen und bei zahlreichen privaten Sammlern - das holländische Königshaus hat gleich mehrere Arbeiten erworben. Und das keineswegs nur, weil Peter Royen aus den Niederlanden stammt: "Meine Bilder sind nicht laut, aber ganz intensiv, mit der Zeit lassen sie einen einfach nicht mehr los." Peter Royen hat so gar nichts von Effekthascherei, der bekannte Kunstkritiker
Professor Werner Schmalenbach hat ihn den "Maler der Stille" genannt.
Er schrieb über Royen:
"Natürlich ist er, wie jedes seiner Bilder zeigt, außerordentlich sensibel. Aber Sensibilität ist nicht viel mehr als ein Rohstoff. Wichtig ist, was man daraus macht. Peter Royen "macht daraus" seine stillen, lyrischen, leise atmenden Bilder zwischen den Polen des strengen Bildgesetzes und der Freiheit des Malens. Er ist ein Maler der Stille. "
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Biographie |
| 1923 |
geboren in Amsterdam/Niederlande |
| 1946 - 1949 |
Kunstakademie Düsseldorf |
| 1949 - 1953 |
Mitglied "Rheinische Sezession" |
| 1956 |
Mitglied "Gruppe 53" |
| 1960 |
Mitglied "Gruppe Europa" |
| 1996 |
Ehrenpreis der Villa Massimo, Rom/Italien |
| 2003 |
Ehrenmitglied des KünstlerVereins Malkasten, Düsseldorf |
Einzelausstellungen (Auswahl) |
| 1954 |
Museo d'Arte de Sao Paulo, Sao Paulo/Brasilien |
| 1977 |
Kunsthalle Düsseldorf |
| 1992 |
Kunsthalle Kobe, Kobe/Japan |
| 1995 |
Musée Jenisch, Vevey/Schweiz |
| 2002 |
Museum Mondriaanhuis, Amersfoort/Niederlande |
| 2003 |
Malkasten, Düsseldorf |
| 2005 |
Kunst aus NRW, Aachen-Kornelimünster |
| 2006 |
"53x53 - Eine leise Retrospektive", Galerie arteversum, Düsseldorf |
| 2008 |
"Peter Royen sieht Rot", Galerie arteversum, Düsseldorf |
| 2011 |
Galerie Broft, Leerdam/Niederlande |
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Gruppenausstellungen (Auswahl) |
| 1961 |
Kunstmuseum St.Gallen, Schweiz |
| 1962 |
Stedelijk Museum, Peter Stuyvesant-Collectie
Amsterdam/Niederlande |
| 1966 |
Musée des Beaux Arts, Neuchâtel/Schweiz |
| 1993 |
Peter Royen und seine Freunde, Kunsthalle Düsseldorf |
| 2003 |
Gruppe 53, Museum der Stadt Ratingen |
| 2007 |
Altes Museum, Mönchengladbach
"24|7 - Die 24 Stunden des Tages", Galerie arteversum, Düsseldorf |
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Sammlungen (Auswahl) |
| Stedelijk Museum, Amsterdam/Niederlande |
| Kunstmuseum, Basel/Schweiz |
| Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg |
| Osaka City Museum, Osaka/Japan |
| Von der Heydt-Museum, Wuppertal |
| Sammlung Königin Beatrix und Prinz Claus der Niederlande |
| Musée des Beaux-Arts, Brüssel/Belgien |
| Museum Kunst Palast, Düsseldorf |
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Ulrich Brauchle – Malerei
Young-Ja Bang-Cho – Paper Art
Allmuth Lenz – Fotokunst
10. Juli 2011 bis 03. Oktober 2011

Ulrich Brauchle - Malerei
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Das Zusammenspiel von Form und Farbe steht in den Arbeiten Ulrich Brauchles im Vordergrund. Auch gegenständliche Motive wie Wolken, Architektur, Bäume und Felder werden im Entstehungsprozess auf einfache abstrakte Formeln reduziert, denn um die Inhalte geht es ihm nicht.
Diesen Prozess beschreibt Ulrich Brauchle als einen Dialog mit der auf der Leinwand aufgetragenen Ölfarbe. Flächen verschiedener Farbigkeit entstehen und beginnen miteinander zu kommunizieren. Jede Aktion des Künstlers bringt eine erneute Aufforderung mit sich und erzeugt die Notwendigkeit einer Reaktion, fordert vom betrachtenden Maler eine Antwort. Auf diese Weise wächst das Bild, und die Komposition fügt sich zusammen.
In einem langen dynamischen Prozess, werden Elemente, mal mit lasierendem, mal mit pastosem Farbauftrag, zurückgedrängt oder ganz verworfen, andere hervorgehoben und neu geordnet, bis am Ende die Komposition ihre Balance aus Farben, Formen und Atmosphären gefunden hat und als fertig dasteht.
Ulrich Brauchle wurde 1971 in Ellwangen geboren. Von 1991-1996 hat er an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart studiert; anschließend absolvierte er ein zweijähriges Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Theologie an der Universität in Tübingen. Für sein Werk hat er 2003 den Kunstpreis des Kunstvereins Heidenheim erhalten, ein Jahr später den Felix-Hollenberg-Preis. Seit 1995 zeigt Ulrich Brauchle sein Werk in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellung, darunter im Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg i.Br. Er ist mit seinen Arbeiten in öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. in der graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart und in der Sammlung van der Grinten, Schloss Moyland.
Ulrich Brauchle ist verheiratet und hat drei Kinder.
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Young-Ja Bang-Cho – Paper Art
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„Die Leinwand ist für mich wie ein Spiegel, die Leinwand spiegelt mir zurück wer ich bin. Erst beim Betrachten des Entstandenen erkenne ich mich selbst.“
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Der Untergrund, auf dem ihre Bilder entstehen, ist Holz oder Leinwand.
Sie schöpft fast alles Papier, das sie für ihre Bilder benötigt, aus dem Maulbeerbaumbast selbst. Dünnere oder auch mal dickere Schichten werden mit einem Sieb geschöpft und feucht auf den Untergrund gelegt. Dann wird mit Eitempera oder Acryl angemalt.
Symbolisch ist für sie der Wind bei meinen Wegen gegenwärtig, der Wind trägt, verbindet, verbreitet – bringt Verwüstungen oder lauen Erfrischungswind, verändert Landschaften mit seiner Kraft, lässt Boote dahin gleiten auf ihren Wegen im Wasser.
Ihren eigenen Weg hier in der Fremde bezeichnet sie als oft steinig, verwüstet, voller Stürme... Vor diesem Hintergrund tauchen in den Arbeiten Young-Ja Bang-Chos immer wieder Symbole des Elements Wind auf.
Young-Ja Bang-Cho wurde1947 in Kon-Ju, Korea, geboren. 1970 kam sie nach Deutschland, Studium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
Seit 1989 Gruppen- und Einzelausstellungen, Performances, Stipendien in Europa, Asien, Übersee, Kurator und Projektleitung für „PaperArt“.
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Allmuth Lenz – Fotokunst
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"Gerade bei Wind und Sturm vom fahrenden Schiff aus, entstehen manchmal Bilder von Unterwegssein gen Horizont voll Sehnsucht."
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Allmuth Lenz bewegt sich mit ihren Arbeiten zwischen Fotografie und Malerei. Sie sucht nach der Kombination von beidem, spielt mit den Möglichkeiten des Malens mit der Kamera, um sich ihren inneren Bildern von atmosphärischen Landschaften zu nähern.
So entdeckte sie die Möglichkeiten der Lochkamera, auch Camera Obscura genannt, mit ihrem eigenen Reiz der Unschärfe.
Die Lochkamera ist die älteste Form der Fotografie. Das Bild entsteht ausschließlich durch Lichteinfall durch ein kleines Loch auf ein lichtempfindliches Medium. Die bewusste Unschärfe der Fotografien erzeugt Allmuth Lenz indem sie aus freier Hand ohne Stativ fotografiert und dabei sehr lange Belichtungszeiten verwendet.
Allmuth Lenz wurde 1958 in Hamburg geboren.
Während des Studiums der Humanmedizin beschäftigte sie sich mit der künstlerischen Schwarz-Weiß Fotografie. Nach dem Studium entdeckte sie für sich die Farbfotografie.
Seit 1995 widmet sie sich neben der Fotografie auch der Malerei.
Seit 2002 entstehen ihre Fotografien zunehmend mit der Camera Obscura. In experimenteller Arbeitsweise verbindet sie die analoge und digitale Fotografie mit der Malerei.
Zahlreiche Gruppenausstellungen und Einzelausstellungen seit 2001.
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10. April 2011 bis 06. Juli 2011
Brigitta Zeumer - Malerei Nushin Morid – Skulpturen aus Ton

Brigitta Zeumer : Malerei
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“Schon als Kind war ich von Bildern fasziniert, in denen Raumtiefe gemalt war – die Illusion einer unendlichen und weiten Landschaft. Ich versuchte sie dann in meinen Landschaftsbildern darzustellen: Als sich die landschaftlichen Formationen in späteren Jahren in abstrakte Formen auflösten, verwandelten sie sich zu schwebenden Elementen um oder über dem tiefen, weiten Raum.”
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Betrachtet man die Arbeiten der Kölner Malerin Brigitta Zeumer, fühlt man sich unwillkürlich an die ostasiatische Kunst der Kalligraphie erinnert. So ging es auch vor einigen Jahren Chinesen, die in der Auslage einer Kölner Galerie das erste Buch der Künstlerin „Harmonie der Stille“ entdeckten. In ihren Bildern fanden sie Auffassung und Ausdruck von Malerei wieder, die innere Vorgänge in eine dem asiatischen Empfinden entsprechende Farb- und Liniensprache überträgt: in elementarer Einfachheit und freiem Spiel setzt Brigitta Zeumer Linien und Farbflecke, scheinbar hastige Spritzer oder Lavierungen in verschiedenen Tönungen, entstehen Variationen unterschiedlich breiter Pinselstriche von explosiver Farbkraft. In der Sparsamkeit der Mittel und der Reduktion der Farbpalette auf die Primärfarben Rot, Blau und Gelb, die durch schwarze Tusche ergänzt wird, formen sich aus den sich spontan äußernden Gesten subjektiv geprägte, klangvolle Zeichen individueller Befindlichkeiten, in die man sich schnell einzufühlen vermag.
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| Auswahl der Ausstellungen von Frau Zeumer
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| Erste Ausstellung 1971
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| 1991 |
Kaiserpalast Peking, Kunstmuseum Nanking, Shanghai/China |
| 1994 |
Europäisches Parlament, Straßburg |
| 1999 |
Museum "The Substation", Singapur |
| 2000 |
Museum für Moderne Kunst, Kairo |
| 2002 |
Galerie Schneider, Berlin |
| 2005 |
Galerie Spectrum, Euskirchen |
| 2006 |
Galerie Wild, Frankfurt/M. |
| 2009 |
Galerie-T Chinaforum, Kürten |
| 2010 |
Intern. Kunstakademie, Heimbach
Galerie Forum Lindenthal, Köln |
| 2011 |
Galerie Bhopal, Indien |
Weitere Informationen: www.brigitta-zeumer.de
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Nushin Morid - Skulpturen aus Ton
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“Ich suche nach der geometrischen Form, die dem äußeren Erscheinungsbild zugrunde liegt. Die Gegenüberstellung der vereinfachten geometrischen Form und der natürlichen Form in meinen Plastiken ist für mich immer ein Spiegelbild des Menschen und der ihm innewohnenden Göttlichkeit.”
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Nushin Morid wurde 1971 in Isfahan/Iran geboren und studierte Illustration und Kommunikationsdesign an der Akademie Leonardo in Hamburg.
Bereits während des Studiums, das u.a. die klassischen Techniken der altmeisterli- chen Malerei und Zeichnung behandelte, schob sich in ihrem künstlerischen Schaffen die plastische Arbeit mit Ton in den Vordergrund und gewann für sie nach dem Studium immer mehr an Bedeutung.
Seit 2000 lebt und arbeitet Nushin Morid als freischaffende Künstlerin in Hamburg. Die kreative Arbeit mit Kindern und
Erwachsenen in Kursen und Seminaren ist seit 2002 ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Als Dozentin leitet sie u.a. Kurse und Seminare an der Sommerakademie in Goslar, Franzenhof bei Berlin, Kunstschule am Wohlerspark/Hamburg und in der Kunstwerkstatt/Hamburg.
In ihren Plastiken beschreibt sie die Natur des Menschen, das Spiel aus Konflikten, Hindernissen und den verschiedenen Gefühlswelten. Sie beschreibt die Göttlichkeit, das Erhebende, das sie in sich und jedem Menschen sieht, doch auch die Niederlagen, die Zweifel und Ängste, die dem Bewusstsein um diese innere Göttlichkeit im Wege stehen.
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Weitere Informationen: www.morid.de
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6. Februar 2011 bis 03. April 2011
Dorothea Hussels - Malerei

Dorothea Hussels : Malerei
Dorothea Hussels greift auf ein sehr ungewöhnliches Material für Ihre Arbeiten zurück: ein Algenteppich am Strand der Bretagne, aus dem sie das Algenpapier erstellt. Als Apothekerin sitzt sie an der Quelle: Mit Hilfe von Kohle, Eisenoxyden und Pigmenten stellt sie abstrakte Landschaften dar. Die aus Remscheid stammende Malerin bezieht ihre Inspiration aus der inneren Ruhe, die sich unter anderem für sie in der Einsamkeit und Einfachheit der Bretagne widerspiegelt.
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5. Dezember 2010 bis 30. Januar 2011
Dirk Schmitt - Malerei
Christoph Jakob - Skulptur

Dirk Schmitt : Malerei
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„Für mich steht der Gegenstand im Mittelpunkt unserer
Erfahrung. Und in einer realistischen Darstellung einiger Birnen kann ich eine Vielzahl abstrakter Elemente hineinbringen.“
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Der Kölner Maler Dirk Schmitt absolvierte sein Studium bei Professor Dieter Kraemer an der Fachhochschule Köln. Entschieden ging er den Weg der realistischen Malerei.
„Für mich steht der Gegenstand im Mittelpunkt unserer
Erfahrung. Und in einer realistischen Darstellung einiger Birnen kann ich eine Vielzahl abstrakter Elemente hineinbringen.“
Der Betrachter muss also den Blick nur auf die Schatten und vielen kleinen
Verästelungen Schmitts Rotkohl-Studie konzentrieren oder auf die feinen Nuancen von Rottönen auf der Granatapfel-Darstellung.
Die seit der künstlerischen Moderne immer wieder beschworene Trennung von realistischer und abstrakter Kunst hält Schmitt für unsinnig. Und gegen alle künstlerischen Experimente und Trends der letzten Jahrzehnte vertraut er in seinem Realismus auf die Kontinuität einer Jahrtausende alten Tradition, in der vor allem die Erfahrung einer genauen, sorgfältigen Betrachtung unserer Umgebung aufgehoben ist. Der Mensch malt seine Welt: die Dinge, seine Mitmenschen, sich selbst. Und indem er sie malt, versteht er das Leben besser.
Malerischer Realismus à la Schmitt ist also keineswegs nur ein Abbild. Es ist vielmehr die Aufforderung, genau hinzuschauen und vor dem, was im Fluss des Alltags banal und flüchtig erscheint, für eine Weile inne zu halten.
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Weitere Informationen: www.dirk-schmitt.de
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Christoph Jakob: Skulptur
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„Die Arbeit am Stein ist oft eine Gratwanderung.
Hartgestein ist wie Glas, es splittert einfach weg, wenn man es falsch anpackt. Ich liebe diese Oberfläche, die Geschichten erzählt, und den kühlen Kern, den man da herausschälen kann.“
Christoph Jakob arbeitet mit einem besonderen Verfahren: mit dem Spaltkeil bricht er an genau definierten Bruchstellen das glasharte Material auf, versieht die „Bruchstücke“ mit Einschnitten, lässt durch Wegschlagen seriell angeordnete Stege, runde Bohrlöcher, rechteckige oder quadratische Freiflächen entstehen und setzt die einzelnen Elemente wieder zusammen. Wie ein Architekt baut der Bildhauer seine Türme aus Steinelementen auf und verleiht jedem „Gebäude“ eine individuelle Aura: er akzentuiert durch polierte Kanten und Formen, gewährt durch Freiflächen Einblicke und Durchblicke, versieht die „Fassade“ mit Strukturen oder spielt durch Versetzen der Turmelemente und Bohrlöcher an den Schnittkanten mit der Statik.
So entstehen Steinskulpturen, die Ruhe und Kraft ausströmen, da der aus dem Frankfurter Raum kommende Künstler stets eine harmonische Balance zwischen seinen gestalterischen Eingriffen und der Eigendynamik des Steins, seiner Oberflächeneigenschaften, seiner farblichen und strukturellen Eigenheiten entstehen lässt.
Weitere Informationen: www.christophjakob.de
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