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9. November 2008 bis 28. Februar 2009

Myriam Sardis - Malerei
Marika Bäumler - Keramikskulptur
Rayel - Fotokunst



Myriam Sardis: 'Empreintes - Spuren'

Malerei


„Viele Jahre lang war Myriam Sardis besessen von dem tiefen Wunsch zu malen. Seit 30 Jahren sind Raum, Balance und Farbe ihre Leitworte. Nun, endlich, gibt sie sich selbst die Erlaubnis, ihre Gefühle auf der Leinwand auszudrücken.

Berühmte Meister, die die Malerin selbst als ihre „Leitengel“ bezeichnet, begleiten sie auf ihrer künstlerischen Suche. Aus den Werken von Soulage und Tapie zieht sie ihren Mut für ihre eigene künstlerische Intimität.

Ihre Arbeit mit Ellipsen, Zeichen und Kontrasten basiert auf leichten Modifikationen in Zeit und Materie. Ganz langsam, alchemistisch, entsteht Identität.

Details heruntergekommener Wände, Patina und Rost, milchige Oberflächen wechseln sich ab mit Lavameeren; Myriam Sardis scheint Bereiche des Universums zu nutzen oder neu erfinden zu wollen, einerseits durch die Gnade der mineralischen Ausstrahlung, andererseits durch plötzliche Zeitsprünge. Ein Spiegel der Balance zwischen ihrer Stärke und ihrer Zerbrechlichkeit.“
Pascal Even, Rupell Art


Myriam Sardis über ihre Arbeitsweise:

Meine bildnerische Suche gilt der Balance in Komposition und Grafik, ich versuche Gefühl zu übersetzen, indem ich minerale Farben in Schichten übereinander lege. Ich arbeite mit Marmorpulver, Pigmenten, Öl, Kalk auf Leinwand und manchmal auf Holz. Als Autodidaktin sind meine Vorbilder, auf die ich mich beziehe, Antoni Tàpies, De Stael, Debré...

Auswahl ihrer Ausstellungen:
2005Arts Atlantic, La Rochelle
2006Salon Art Event, Antwerpen
2007Galerie Arc de Triomphe, Saintes
2008Grand Marché d'art Comtemporain, Paris Bastille
Salon d'Automne Grand Palais, Paris
Art Shopping Carousel du Louvres, Paris


Marika Bäumler (Belgien) - 'Silent Beings - Stille Wesen'

Keramikskulptur

Marika Bäumler's Arbeiten bestehen aus dem ältesten Material - Ton. Die innere Stille ist dabei das zentrale Thema. Die figürlich dargestellten, menschlichen Skulpturen bringen diese Stille auf nicht-realistische Weise zum Ausdruck. Sie locken den Betrachter in dieses Gefühl und schaffen in ihrer Umgebung einen Raum der Stille.

„Kunst entsteht aus einem höheren Bewusstsein und ist nicht das Ergebnis des Verstandes. Der intuitive Aspekt, als Medium/Mediator, beherrscht die Entstehung und den Künstler. Für die Inspiration stellt er sein eigenes Talent, sein Gefühl und seine Arbeitsweise zur Verfügung. Wenn das Undefinierte seine endgültige Form erhält, kann sein Bertrachter ein Teil davon werden, vorausgesetzt er hat es gelernt, mit dem Kunstobjekt zu verschmelzen.“
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Rayel (Belgien) - 'Signs from Nature - Zeichen der Natur'

Fotokunst


Die Grundlage der Bildkreationen von Rayel sind stark fotografisch visualisierte Momente aus der natürlichen Umgebung. Seine Werkzeuge sind digitale Kamera, Computer und Pinsel. Zur Vollendung seiner Arbeiten bedient er sich aller Kenntnisse und Techniken die er sich in seiner Lebenszeit als Grafik-Designer angeeignet hat. Das Ergebnis sind gerahmte Ausdrucke in Archivqualität in verschiedenen Größen. Als Grafikdesigner hatte Rayel sein eigenes Studio für Kommunikationsdesign.



   

- Birgit Baumann -

5. - 29. Oktober 2008

Die Malerin Birgit Baumann ist 1944 in Cammin geboren und im September 2007 in Essen, wo sie lange Zeit gelebt hatte, verstorben.

Schon als Kind widmete sie ihre Aufmerksamkeit dem Malen und Zeichnen; natürlich nicht im professionellen Sinne, aber für ihr Alter schon ungewöhnlich. 1960 machte sie eine Ausbildung in einem grafischen Beruf und arbeitete danach in der Medienindustrie.
Später kam eine andere Passion hinzu, Yoga, meditative Körperarbeit.

In ihren Werken fließen die beiden Erfahrungshorizonte, Grafik und Meditation, auf undramatische, aber dennoch spannende Weise zusammen. Die thematische Konzentration auf Früchte, der genaue Blick auf das Objekt, seine schlichte Darstellung und die in Farben fantastische und überraschend frische Gestaltung zeigt das Malen als meditativen Akt und ist zugleich Einladung an den Betrachter zu verweilen und sich der reifen Kraft der Exponate hinzugeben. Die weiche Öltechnik und die handwerklich anspruchsvolle Ausführung legen den Schluss nahe die Bilder als moderne und sinnliche Variante der klassischen Stilllebenmalerei zu verstehen.



Dan Hepperle

Malerei
1. September - 1. Oktober 08

'Bilder der Stille'

Arbeiten auf Papier


Dan Hepperle



Der in Köln geborene Maler Dan Hepperle lebt und arbeitet seit fünf Jahren in der Eifel. Der Rückzug aus der Großstadt hinein in die Natur entspricht ganz seiner Art zu arbeiten. Inspiriert von der Natur entstehen seine Bilder der Stille. Aber nicht nur die Natur inspiriert ihn in seiner Arbeit, sondern auch Einflüsse der japanischen Zen-Tradition. Auch spielt Dan Hepperle Shakuhachi (jap. Bambusflöte) und schreibt Haikus (jap. Gedichtform).
Sein Eröffnungskonzert ermöglicht uns das Zusammenspiel dieser Einflüsse zu genießen.

Impressionen von meinen Spaziergängen und Meditationen in der Landschaft nehme ich geistig mit in mein Atelier. Mich interessieren dabei nicht die in Worte zu fassenden Dinge, der Baum oder das Haus etwa, vielmehr geht es mir darum, mit meinem Bewußtsein eine Ebene hinter der Begrifflichkeit einzunehmen. So interessiert mich das Licht, die Schwingung, die Ausstrahlung des Bildes. Diese sollte sehr fein nuanciert sein in positiven Gedankenfeldern. Versunken in der Landschaft, im Licht der feinsten Vibrationen entsteht ein Neues; Kristallisation aus dem, was zwischen der Landschaft und mir liegt; Materialisation des Geistigen.

Der 52-jährige zeigt in dieser Ausstellung seine Arbeiten auf Papier. Papierarbeiten haben einen besonderen Reiz, da Papier sich besonders für spontane Setzungen und zum Festhalten erster Ideen eignet. Auch hat es selbst schon eine eigene Aussagekraft, die in den Gesamteindruck der Arbeiten stark mitwirkt. Dan Hepperle arbeitet auf handgeschöpftem, Fabriano- und einfachem säurefreien Skizzenpapier in Aquarell, Öl, Zeichnung, Mischtechnik und Collage.



Ulrich Brauchle - Klaus Schröder

8. Juni - 24. August 2008

'nah und fern'

Malerei


Ulrich Brauchle



Der schwäbische Maler Ulrich Brauchle hat seine aktuellen Arbeiten unter den Titel "nah und fern" gestellt - eine vieldeutige Bezeichnung, die wohl auch auf die wesentliche Inspirationsquelle seiner Malerei verweisen soll: die Landschaft, in der er lebt und die er (sich) täglich auf dem Weg in sein sehr reizvoll im schönen Schwabenland gelegenen Atelier mit dem Fahrrad erfährt.

Doch könnte "nah und fern " auch für die Bildinhalte stehen bzw. ein entsprechendes Interpretationsangebot darstellen. Denn die Bilder des 37-jährigen Künstlers führen den Betrachter zu einer Seherfahrung, die das Erlebnis wechselnder Perspektiven beim Gang durch die Natur nachbildet.

Diese Einsicht ist das Ergebnis oft langwieriger und aufwändiger Bearbeitungstechniken, die am Ende zu den ganz spezifischen Schwingungen aus Farbe, Form und Komposition führen.

Dass die dabei dominierenden leuchtenden Farben ihren Bezug zur Natur nicht einfach offen legen, ist Ausdruck der Entwicklung Bauchles, der sein Handwerk an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart lernte. Statt erdiger Schwere, wie in seinen früheren Arbeiten, regiert in den aktuellen Bildern eine luftige Leichtigkeit - nur gelegentlich durchbrochen von dunkel ins Bild ragenden Farbfeldern.





'Tafelobjekte/neue Holzarbeiten'

Skulptur


Klaus Schröder

Der aus Mühlheim stammende 55-jährige Holzbildhauer Klaus Schröder ist bekannt für die souveräne Beherrschung des Spagats zwischen Malerei und Skulptur. Schröder nennt seine Arbeiten deshalb auch ?Tafelobjekte", Begriffe die ebenso auf die alte Tafelmalerei verweisen wie auf die eher neuzeitliche Objektkunst. Während einige seiner Arbeiten (manche gar als Tryptichon) ihre Verwandtschaft mit "klassischen Wandbildern" kaum verleugnen können, betonen andere ihre Nähe zur skulpturalen Formsprache und erkunden in dieser Körperlichkeit den Grenzbereich von Fläche und Raum.




Ihre Lebendigkeit erhalten sie dabei durch das Zusammenspiel der geometrischen Formen mit Elementen freier Gestaltung. Die entspannte
Haltung des Bildhauers zur Geometrie verhindert dabei ein Erstarren in konstruktivistischer Strenge. Entstanden sind ?Bild-Formen" die bezeugen, dass sich Geometrie und Lebendigkeit keinesfalls ausschließen müssen.

     

  13. März - 14. Mai 2008

Peter Royen

Der Maler der Stille

Peter Royen1923 in Amsterdam geboren, ist eine Persönlichkeit. Nicht nur, weil er sich seit bald 60 Jahren mit außergewöhnlich großer Sensibilität und Energie der Kunst widmet. Er setzte sich auch schon früh für die "Freiheit der Kunst" und den "Respekt vor dem Künstler" ein. Dabei galt und gilt sein Engagement besonders den jungen Künstlern aus Düsseldorf, wo der 84-Jährige seit 1946 lebt und malt.

In Royens Arbeiten dominiert das Weiß; Weiß, häufig kontrastiert von tief schwarzen oder gelben Feldern. Durch seine Arbeitsweise entstehen vielschichtige Bildtafeln, die durch die Reduktion der Farbe eine besondere Ruhe ausstrahlen.

Der bekannte Kunstkritiker Werner Schmalenbach über Royen:
Natürlich ist er, wie jedes seiner Bilder zeigt, außerordentlich sensibel. Aber Sensibilität ist nicht viel mehr als ein Rohstoff. Wichtig ist, was man daraus macht. Peter Royen "macht daraus" seine stillen, lyrischen, leise atmenden Bilder zwischen den Polen des strengen Bildgesetzes und der Freiheit des Malens. Er ist ein Maler der Stille.

        


  13. März - 14. Mai 2008

'Goa - Chaos, Farbe und Licht' - von John David

Fotokunst

John David ist in Wales geboren und in England aufgewachsen, wo er Architektur und Maschinenbau studierte. Sein Leben führte ihn nach Japan, Indien, USA, Australien und letztendlich nach Deutschland, wo er heute lebt.

Er ist ein Liebhaber Indiens und hat viele Jahre dort gelebt. Neben der Fotografie ist auch die Malerei ein Spiegel seiner inneren Quelle. Seine Kreativität entspringt der Spontaneität und der Unschuld des Augenblicks.

Das Aufeinanderprallen der früheren katholischen ex-portugiesischen Kolonialkultur mit der sich ausbreitenden modernen kosmopolitischen Hindukultur, vermischt mit einem Schwung aus Weltdorf und Überresten der Hippiszene aus den Sechzigern gibt Goa, einem kleinen Bundesstaat an der Westküste Indiens, eine lebendige, farbenfrohe und chaotische Atmosphäre. Es sind die unendliche Weite des Himmels und die Kraft der Sonnenstrahlen die das Leben hier antreiben.

Diese Fotografien halten sowohl die Lebendigkeit, die Farben und die exotische Natur der Kultur fest als auch die Kraft des natürlichen Lichts, das durch die chaotische Dschungellandschaft hindurchscheint und riesige panoramische Himmellandschaften entstehen lässt.



12. November 07 - 20. Februar 2008

'Erdkrusten - Lebenskrusten'

Malerei

Die Arbeiten der Malerin Bettina Hachmann zeichnen sich durch
starke Schichtungen aus. Die Oberflächen wirken fast verwittert,
so als hätten sie einen Stoffwechsel erfahren.
An manchen Stellen handelt es sich um Verkrustungen,
die darunter liegendes verdecken, ja fast verheilen lassen!

  



S O N N T A G S M A T I N E E

 
Jennifer Grasshoff
Galeristin
  John David
Kurator

Jeden letzten Sonntag im Monat findet in der Flow Fine Art
Galerie in Hitdorf am Rhein von 11 - 15 Uhr eine Matinee statt.

In wunderschönem Ambiente bei außergewöhnlicher Live-Musik,
führen wir Sie gerne persönlich durch die aktuelle Ausstellung.



Öffnungszeiten:
jeden Samstag und Sonntag von 15 - 19 Uhr
oder gerne nach telefonischer Vereinbarung.

Jennifer Grasshoff, Tel: ‎02173-40 99 999
Bürozeiten täglich 10 bis 18 Uhr.

Die aktuelle Ausstellung geht bis zum 13. Mai.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!