2017   2016   2015   2014   2013   2012  
2011   2010   2009   2008   2007  



Ausstellung vom 26. Juni bis 16. Oktober 2016


In Balance

Masaki Hagino
Hannah A. Hovermann
Klaus E. Haun
Lotte Thuenker



Masaki Hagino – Malerei

Bei Masaki Haginos Arbeiten scheint der Bildinhalt zu vibrieren. Transparente Farbschichten verleihen seinen Waldansichten eine mysteriöse Atmosphäre der Nichteindeutigkeit. Die Tiefe des Bildraumes unterteilt er in Ebenen, die er dann auf der Leinwand übereinanderlegt. Seine Bilder sind in Mischtechnik mit Kohle, Marmormehl, Kaffee, Öl- und Acrylfarbe. Hauptmerkmal ist dabei viele Schichten von Paraffinwachs, die wie Filter wirken und eine matte Oberfläche schaffen. Der weiße Schleier des Wachses gibt den Bildern die Stimmung von verwunschen anmutenden Landschaften.

"Es weilt im Inneren." Mit diesen Worten fasst Masaki Hagino seine Intention zusammen, eine Hinwendung zur inneren Welt. Er sieht seinen Malprozess als Meditation und hinterfragt die Filter aus Gefühlen, Vorurteilen und erworbenem Wissen, die unsere Wahrnehmung beeinflussen. So laden seine Bilder den Betrachter ein, zu einem anderen inneren Raum vorzudringen.

Nach seinem Abschluss für Freie Kunst und Design in Japan an der Universität Nagoya, studiert der junge Künstler zur Zeit Kunst in Halle. Seit 2012 in Deutschland, stellt er bundesweit aus und ist bei zahlreichen Kunstmessen vertreten, u.a. bei der Art Karlsruhe.



Hannah A. Hovermann – Malerei

Hannah Hovermanns Bilder faszinieren in ihrer Zurücknahme durch eine hohe Intensität. Ihr Thema ist das Phänomen Farbe, es geht ihr um das Unbegrenzte, um das Energetische. In einem ausgedehnten meditativen Prozess sprüht sie Hauch um Hauch verdünnte Aquarellfarbe auf Papier. Diese aufwendige Lasur-Technik bringt die Farben zum schweben und verleiht ihnen eine intensive Leuchtkraft.

Der Betrachter tritt in einen überraschenden Prozess ein, denn was sich gerade noch mit größter Deutlichkeit vor Augen abzeichnet, entzieht sich Sekunden später bereits. Farbe wird deutlich als veränderliches Phänomen, das sich erst aus der Berührung durch Licht ergibt. Eine Farbe erscheint am Morgen anders als am Abend, in der Dämmerung anders als im grellen Mittagslicht. Farben als Energie, ihr nicht-materiellerAspekt stehen im Mittelpunkt. Hannah Hovermanns Bilder bewegen sich zwischen Reduktion und Sinnlichkeit, Minimalismus und Energie.

Mit ihrem Abschluss an der Kunstakademie Düsseldorf und einem Studium für Freie Kunst und Kunsttherapie, stellt Hannah Hovermann seit 1991 regelmäßig deutschlandweit aus. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.


     


Klaus E. Haun – Fotografie

Die Detail-Fotografien von Klaus Erich Haun fesseln durch die Sinnlichkeit der vermittelten Schönheit und Perfektion der Natur. Bewusst bringt der Künstler den Betrachter in nahen Kontakt mit Knospen, Fruchtständen, Blüten, Blättern. Durch den Bildausschnitt der ausgestellten Exponate lässt er den Betrachter an dem authentischen Moment teilnehmen, in dem die Fotografie entsteht, denn er benutzt keine Nachbearbeitung.

Unter Verwendung von Unschärfen, Reflexionen und dem Überdimensidonalen erzielt er zuweilen Bildeindrücke, die unwirklich erscheinen, "wie gemalt". Details lassen das Ganze zwar erahnen, doch es bleibt im Vagen und Mutmaßlichen – in der Spannung, im Geheimnisvollen. Somit "spricht" Klaus Erich Haun in leisen durchscheinenden Tönen.

Seine Fotografien sind eine Schule des Sehens, denn sie wenden sich gegen die Flüchtigkeit, sein Anliegen ist es, sich der Natur aufmerksam zuzuwenden und in Dialog zu treten.

Seine Fotografien stellt der Profi-Fotograf und Künstler seit 2003 erfolgreich in besonderen Locations aus, u.a. 2006 im Schloss Dyck in Jüchen und 2016 im Maximilianpark Hamm.


     


Lotte Thuenker – Skulptur

Lotte Thuenkers nonfigurative, perfekt gearbeiteten Skulpturen betreiben ein artistisches Spiel mit Flächen und Linien. Sie lotet die Balance aus zwischen Gleichgewicht und Bewegung, zwischen Leichtigkeit und Masse. Ihre Arbeiten in Marmor, Alabaster, Onyx und Bronze zeigen aus verschiedenen Blickwinkeln überraschende neue Formen.

Objekte aus der Natur wie Vögel, Muscheln oder Meerestiere löst sie ins Abstrakte auf und führt ihre Motive bis an die Grenzen der Auflösung. So entstehen klare, organische Formen und Urelemente wie die Spirale oder der Kreis. Dabei arbeitet sie in die Oberfläche der Steinskulpturen oft grafische Zeichen ein.

Ihre Skulpturen entstehen in Italien, im von ihr mitbegründeten internationalen Bildhauerstudio Studio Pescarella in Pietrasanta. Lotte Thuenker studierte in Berlin Architektur und arbeitete dort als Architektin. Seit den 90er Jahren ist sie als Künstlerin aktiv.

Sie hat in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Italien und in der Schweiz ihre Werke gezeigt, und ist mit ihren Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland, Holland, Tunesien, den USA und in Hongkong vertreten.







Ausstellung vom 13. März bis 19. Juni 2016


Innere Welten


M a l e r

A N A T O L Y   B U R Y K I NFilm ansehen


A N N E    B A H R I N I P O U R  


B E T T I N A    H A C H M A N N   Film ansehen


C H R I S T I A N   V O N   G R U M B K O W  Film ansehen


D A N    H E P P E R L E  


G A B R I E L E   M U S E B R I N K    Film ansehen


I L D E F O N S O   A G U I L A R   Film ansehen


P E T E R    R O Y E N   Film ansehen




B i l d h a u e r

C H R I S T O P H    J A K O B  


J O H A N N E S   D R Ö G E  


K L A U S    S C H R O E D E R  


M A T S    B E R G Q U I S T   Film ansehen


L O N  P E N N O C K  


S T E F A N I E    W O L L E N H A U P T  


W E R N E R    S C H L E G E L  


F o t o g r a f e n

A L L M U T H   L E N Z  


I L D E F O N S O   A G U I L A R   Film ansehen


K L A U S   E R I C H   H A U N   





Ausstellung vom 25. Oktober 2015 bis 28. Februar 2016


Innere Welten

Ildefonso Aguilar
Gabriele Hagenhoff



Ildefonso Aguilar – "Gestos"




Ein Film über den Künstler und Musiker

Ildefonso Aguilar, der auf Lanzarote lebt und arbeitet, wird als bedeutender Vertreter der Ökologie-Bewegung auf der Insel angesehen. Seine Verbundenheit zur Insellandschaft drückt Aguilar in seinen Gemälden, musikalischen Kompositionen und architektonischen Kunstwerken aus. Im thematischen Vordergrund seiner Gemälde stehen die vier klassischen Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Neben Acryl-Farbe verwendet er Naturmaterialien, wie zum Beispiel Vulkanasche oder Sand.

Von 1963 und 1968 studierte er Kunst in Santa Cruz de Tenerife. In Arrecife unterrichtete er sechs Jahre lang Malerei und Zeichnen. Da ihn persönlich aber Ölmalerei auf Leinwand, seine hauptsächliche Beschäftigung, nicht befriedigte, widmete er sich vermehrt einer lebenslangen Leidenschaft, der Fotografie.

Mit der Zeit fand er zur Malerei zurück: Er hatte eine neue Technik entwickelt, in der er Fotos mit Sand bearbeitete, Flächen leimte und körnig gestaltete, seinen Bildern eine neue Struktur gab. Bald probierte er dies auf Holz aus, zum Beispiel solchem, das traditionell zum Schiffbau benutzt wurde, und fertigte die ersten Sandbilder an, die aufgrund von Präzision und eigener Charakteristik ihren Reiz ausmachten

Durch seine fünf Reisen nach Island, inspiriert ihn nun auch die Natur der größten Vulkaninsel der Erde, die trotz ihrer nördlichen Lage viel gemeinsam hat mit seiner Heimat, vor allem den geologischen Ursprung.

Heute ist Ildefonso Aguilar, einer der wenigen Künstler, der die Sand-Technik auf Bildern und Fotos anwendet. Er legt viele Schichten aus feinem Sand an, aus denen er nach und nach eine Landschaft herausarbeitet, die an Lanzarote oder Island erinnert.


Malerei

     

     


Fotografie

     


Einzelausstellungen (Auswahl)
2009 "Landschaftsfragmente", Galerie Reitz,
Köln (D)
2007 "Entre Islas" (Zwischen den Inseln), Galerie Argenta, Valencia (ES)
  "Entre Islas", Galerie Krabbe, Frigiliana,
Málaga (ES)
2005 "Das Wesen der Landschaft" Galerie Edurne, Madrid (ES)
2004 "Senderos" (Wanderwege), Galerie Argenta, Valencia (ES)
2003 Sala Conca, La Laguna, Teneriffa (ES)
1998 Galerie Am Domplatz, Münster (D)
  Art Forum Riehen, Riehen (CH)
  Kraftwerk Augst AG, Galerie 45, Augst (CH)
  Arco '98 (Arte Contemporáneo – Messe für zeitgenössische Kunst), Conca-Saal,
Madrid (ES)
1996 Galerie im Alten Schloss, Wehr (D)
1995 Galerie El Aljibe, El Almacén, Lanzarote (ES)
1992 Galerie Attiir, La Palma, Gran Canaria (ES)
1990 Zentrum für Moderne Kunst,
Mont de Marsan (F)
1980 Galerie Limbach, Köln (D)
1975 Casa de Colón (Kolumbushaus), Las Palmas de Gran Canaria (ES)
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2010 "El Color de la Pintura" (Die Farbe der Malerei), Galerie Mácula, Santa Cruz de Tenerife (ES)
2009 "Duende" (Elfe), Gemeinsam mit den Künstlern Arne Haugen Sorensen, Antonio Valverde und Perry Oliver, Holsterbo und Thisted (DK)
2005 "Identidades" (Identitäten), Galerie Edurne, Madrid (ES)
2004 Palacio de Santa Cruz, Valladolid (ES)
2003 "La Ciudad y los Artistas" (Die Stadt und die Künstler), II Lanzaroter Biennale (ES)
2000 Eröffnungsausstellung des Museo del Paisaje Español Contemporáneo,
Priego de Córdoba (ES)
1998 "Ciento y… postalicas a: Frederico Garcia Lorca", Museo de la Casa de la Moneda,
Madrid (ES)
1989 "Die Kunst des 20. Jahrhunderts und ihre Techniken", Mönchehaus-Museum, Goslar (D)
1985 Arte Actual de Canarias, Madeira (POR)


Sammlungen (Auswahl)
-
-
-
Sammlung, Angela Reitz, Riehen, (CH)
Museum für moderne Kunst, Goslar, (D)
Patrimonio Nacional, Madrid, (ES)


Gabriele Hagenhoff – Plastik




Die niederrheinische Künstlerin Gabriele Hagenhoff, die in Krefeld Keramikdesign studiert hat, lebt und arbeitet in Osnabrück. Ihre figürlichen Plastiken sind gekennzeichnet von authentischer Expression, mit den stark abstrahierten Gesichtern konzentrieren sie sich ganz auf die Bewegung des Körpers – die zeitlosen Figuren tanzen den Tanz des Lebens. Ihre Gesten verfügen über eine weitgreifende und tiefgründige Ausdruckskraft, welche ihn zum Spiegel der Seele und zum Ausdruckträger der inneren Empfindung werden lässt.

Im Zusammenspiel der zerklüfteten Oberfläche und der Lebendigkeit der Bewegung wird das ständige Spiel zwischen Verletzung und Heilung, zwischen Melancholie und Lebensfreude sichtbar. So wird dem Betrachter bewusst, wie er an den Herausforderungen des Lebens wachsen kann.


     


Einzelausstellungen (Auswahl)
2014 Keramik Europas, Westerwaldmuseum, Höhr-Grenzhausen
2013 Cheongju International Art and Craft Biennale, Korea
  International Ceramic Biennale, Aveiro, Portugal
2012 Taiwan Ceramics Biennale, Taipei, Taiwan
2011 Städtische Galerie Hannover
  Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten, Schweiz
2010 Biennale de la Sculpture, Mamer, Luxemburg
2009 Galerie am Gendarmenmarkt, Berlin
2008 Galerie Kunst am Markt, Hamburg
2007 Galerie Artbalance , Hamburg
2006 Galerie Barthels, Mönchengladbach
  Art Innsbruck, Galerie Artenvielfalt München, Österreich
2005 Chiesa del Torresino, Cittadella (Veneto), Italien
   
2004 Biennale de la Sculpture, Chateau de Mamer, Luxemburg
2003 Leonie Gallery, Viborg, Dänemark
2001 Gallery Creso, Bologna, Italien
  Chengju International Craft Biennale, Korea
2000 Transfiguration, Berlin
  Artgalerie, Lugano, Schweiz
  International Ceramic Biennale, Kairo, Ägypten
1989 Deutsches Parlament, Bonn
1986 Kulturgeschichtliches Museum, Osnabrück
  Keramiker, Stadtmuseum, Oldenburg
1985 Auszeichnung Keramikpreis der Frechener Kulturstiftung, Keramion Frechen
  Concorso Internationale della Ceramica, Perugia, Italien
1984 Richard-Bampi-Preis, Badisches Landesmuseum, Karlsruhe
1982 Deutsche Keramik, Westerwaldmuseum, Höhr-Grenzhausen


S O N N T A G S M A T I N E E

 
Jennifer Grasshoff
Galeristin
  John David
Kurator

Jeden letzten Sonntag im Monat findet in der Flow Fine Art
Galerie in Hitdorf am Rhein von 11 - 14 Uhr eine Matinee statt.

In wunderschönem Ambiente bei außergewöhnlicher Live-Musik,
führen wir Sie gerne persönlich durch die aktuelle Ausstellung.



Öffnungszeiten:
jeden Samstag und Sonntag von 15 - 19 Uhr
oder gerne nach telefonischer Vereinbarung.

Jennifer Grasshoff, Tel: ‎02173-40 99 999
Bürozeiten täglich 10 bis 18 Uhr.

Die aktuelle Ausstellung geht bis zum 13. Mai.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!